Details Mediation

Es kann auch anders gehen.WP-Swan

Stellen Sie sich vor, dass durch wenige Gesprächsregeln und einen außenstehenden professionellen Vermittler, der strukturelle Ordnung in das Chaos der Auseinandersetzung bringt, plötzlich allen ergebnislosen Versuchen, Sachverhalte im gegenseitigen Streitgespräch zu klären, ein Ende gesetzt werden kann und plötzlich und unerwartet Lösungen sichtbar werden.

Stellen Sie sich vor, Sie haben die Gelegenheit, Ihrem Konfliktpartner in aller Ruhe und im geschützten Rahmen zu erzählen, zu erklären, was Sie schon so lange ärgert und aufregt.
Einzige Gegenleistung ist es, dabei dem anderen  zuzuhören und nicht zu unterbrechen, weil im weiteren Verlauf die andere Konfliktpartei aus ihrer Sicht gleichsam erzählen und erklären wird, wo genau der Ärger ihrer Meinung nach liegt.

Beide Konfliktparteien hören während der Mediation oft das erste Mal, wie der andere die auslösende Situation erlebt hat und aus seiner Sicht ohne Ärger beschreibt.
Bislang entwickelten sich die Versuche einer Klärung vielleicht ja eher zu eskalierenden Gesprächen, in denen es oft nicht mehr um die Sache selbst ging, sondern auch gegenseitige Verletzungen erfahren worden sind, die sich hinsichtlich einer Lösung immer negativ auswirken.
In einer Mediation wird auch über diese Verletzungen und erlebten Gefühle im aktuellen Konflikt gesprochen. Für jeden der Beteiligten ist es wichtig, dass die eigenen Gefühle anerkannt und akzeptiert werden. Hier in dem geschützten Rahmen einer Mediation ist der perfekte Raum dafür. Zudem eine besondere Gelegenheit, Hintergründe der anderen Partei zu erfahren, die helfen, zu verstehen, dass ihre Sicht auf den Konflikt nur eben eine andere, aber keine wirklich falsche ist.

Im weiteren Verlauf sprechen wir über Ihre jeweiligen Interessen, die durch den Streit in eine Schieflage gekommen sind. In dieser Phase passiert es oft, dass zum ersten Mal richtig deutlich wird, worum es dem anderen genau ging, welchen Standpunkt er/sie gerne halten möchte und was ganz persönlich wichtig war und immer noch ist.
Und in dem Moment, in dem ich begreife, worum es meinem Gegenüber genau in aller Tiefe geht – und vor allem, dass kein Vorsatz hinter allen Handlungen und Aussagen stand, sondern eine gefühlte Bedrohung seiner Interessen – in dem Moment passiert das Magische an der Mediation. Empathie für den anderen.

Plötzlich tauchen brauchbare Lösungsideen auf. Von ganz allein. Der Mensch ist ein Problemlöser. Nur deshalb gibt es diese beeindruckende Entwicklung der Menschheit. Streitpunkte werden zu gemeinsam lösbaren Problemen.
Plötzlich tauchen deshalb Ideen auf, über die es sich lohnt zu diskutieren, daran zu feilen, bis alles stimmt. Halt, da war noch ein Einwand, eine für eine Seite wichtige Einzelheit. Auch die wird noch verwoben mit einem Plan, der individueller nicht sein kann, weil es um beide Seiten geht. Und weil es nur um die Ideen und Lösungen geht, die beiden Konfliktparteien eingefallen sind, die sie beide selbst entwickelt haben.
Der Mediator, gibt keine Lösungsideen vor, die unter Umständen auf falsche Fährten locken könnten und nur unnötig Zeit kosten.

Nebenschauplätze – anderer, vergleichbarer Ärger mit anderen Personen – wird schonungslos abgetrennt und in einen späteren Termin verschoben, so gewünscht. Es geht ausschließlich um den Konflikt und dazu passende Lösungen, die beide Parteien mitbringen.

Und für jeden Teilnehmer bleibt die Freiheit der eigenen Entscheidung. Mediation ist ein vollständig freiwilliger Prozess. Auch wenn er hin und wieder im Arbeitsleben von Leitungskräften „verordnet“ wird, bleibt eine Teilnahme freiwillig.
Geht es während der Mediation für Sie trotz aller Bemühungen nicht weiter, sprechen Sie darüber. Und wenn das nicht hilft, beenden Sie das Gespräch oder vertagen Sie den Versuch einer Einigung.

Ist das nicht klasse? Fast schon sucht man nach Menschen, bei denen es sich lohnen könnte, alte, verdrängte Konflikte einmal aufzuarbeiten und zu lösen. Die Gemeinschaft und das gegenseitige Lernen und Helfen ist ein Weiteres, was den Menschen ausmacht. Und entgegen allen negativ erscheinenden Presseberichten über Verrohung und dem Verlust der gegenseitigen Empathie erlebe ich immer wieder strahlende Augen und Begeisterung aller, wenn etwas Gutes passiert.

Sucht man nämlich gegen alle Gewohnheit nach dem Guten – findet man es auch. Es ist da, nur achten wir oft nicht darauf, sondern erliegen den schreienden Schlagzeilen und sind verirrt darin, auf Rechte zu pochen.
Wie an anderer Stelle schon bemerkt, kaufen wir uns dWP-old-livingroomann für monatliche Beiträge die „Liebe“ des Anwaltes, der uns dann für unsere Advo-Flatrate jeden Streit vor Gericht bringt. Aber das wäre schade, weil man meistens auch ohne gerichtliche Entscheidung Lösungen und langfristige Einigung erreichen kann.
Und günstiger ist es allemal.

Zum Beispiel durch eine gemeinsame Mediation. Mit mir.

Hier gibt es noch mehr Vorab Informationen, damit Sie sich ein Bild machen können.

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Oder schreiben Sie mir. Martin@pfennigschmidt.net

 

 

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